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Die Forbes 30 Under 30 Europe Liste zählt zu den anerkanntesten Auszeichnungen für junge Unternehmer*innen, Wissenschaftler*innen und gesellschaftliche Innovator*innen in Europa. In ihrer 11. Ausgabe, die im April 2026 erscheint, werden erneut 300 Personen unter 30 Jahren in zehn Kategorien ausgezeichnet – Menschen, die in ihrem Bereich bereits messbare Wirkung erzielt haben und deren Arbeit das Potenzial hat, Branchen und Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Marc André Gerbes, gelernter Veranstaltungskaufmann und Gründer von DropDetective sowie BettyCare, ist 2026 in der Kategorie „Social Impact” nominiert.

Hintergrund: Was die Forbes 30 Under 30 Europe auszeichnet

Forbes wählt die Kandidat*innen nicht allein nach wirtschaftlichen Kennzahlen aus. Insbesondere in der Kategorie Social Impact steht die gesellschaftliche Wirkung im Mittelpunkt: Welches Problem wird gelöst? Für wen? Mit welcher Reichweite und Tiefe? Wie skalierbar ist der Ansatz? Und: Warum ist genau diese Person die richtige, um dieses Problem anzugehen?

Diese Fragen sind es, die die Nominierung von Marc André Gerbes erklären – denn DropDetective ist nicht als klassisches Startup entstanden. Es entstand aus persönlicher Betroffenheit. Es gab keine strukturelle Antwort der Branche. Also schuf er eine.

Das Startup hinter der Nominierung: DropDetective

DropDetective ist ein Social-Impact-Startup aus Grünstadt, Rheinland-Pfalz, das sich dem Schutz vor K.o.-Tropfen-Missbrauch widmet. Das Startup verfolgt einen 360-Grad-Ansatz, der drei Säulen verbindet:

Schutzprodukte: Das drinkcover aus recyclingfähigem Naturlatex und die crowns für Flaschen schaffen eine erste physische Barriere gegen die ungewollte Manipulation von Getränken. Beide Produkte funktionieren gleichzeitig als Aufklärungstool – jedes eingesetzte Produkt startet ein Gespräch über Prävention.

Detektionstechnologie: In Forschungskooperation mit der RPTU Kaiserslautern-Landau, geleitet von Prof. Dr. Stefan Kubik, wird eine patentreife Technologie zur direkten Erkennung von K.o.-Substanzen entwickelt. Die nationale Patentanmeldung ist bereits vorbereitet.

Prävention und Aufklärung: Workshops, Infostände, strukturelle Sicherheitskonzepte für Veranstalterinnen sowie eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit mit über 5.500 LinkedIn-Followerinnen und mehr als 100.000 Impressionen innerhalb von wenigen Monaten bilden das dritte Standbein.

Warum das Thema eine europäische Dimension hat

Straftaten im Zusammenhang mit K.o.-Tropfen sind in Deutschland in den letzten zehn Jahren um 160 Prozent gestiegen. In Baden-Württemberg allein registrierte die Polizei 2023 einen Anstieg von 75 Prozent innerhalb von nur zwei Jahren. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen liegt laut Einschätzung des BKA um ein Vielfaches höher, da viele Betroffene aus Scham oder Angst keine Anzeige erstatten – und die eingesetzten Substanzen wie GHB und GBL nur wenige Stunden im Körper nachweisbar sind.

Das Problem beschränkt sich nicht auf Deutschland. Es betrifft Festivals, Clubs, Sportveranstaltungen und private Feiern in ganz Europa. Gleichzeitig fehlt in den meisten Ländern ein strukturierter Präventionsansatz, der über vereinzelte Aufklärungsplakate hinausgeht. Genau hier setzt DropDetective an.

Bisherige Auszeichnungen und Meilensteine

Die Forbes-Nominierung steht in einer Reihe mit mehreren bereits erhaltenen Anerkennungen:

  • START.in.RLP Gründungsstipendium 2025/2026 – Marc André Gerbes wurde als einer von 26 Unternehmer*innen landesweit mit dem Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

  • LinkedIn Top 50 DACH 2025 – Auszeichnung aus über 7.000 Nominierungen, basierend auf Community-Impact und Haltung

  • Forschungskooperation mit der RPTU Kaiserslautern-Landau

  • Teilnahme am thincubator-Programm der Universität Mannheim sowie Auswahl für den arise Accelerator

  • Mediale Präsenz in Rheinpfalz, econo Magazin, VPLT Magazin und weiteren Publikationen

  • Kooperationen mit namenhaften Partner*innen wie den Eulen Ludwigshafen, Pearls Events, 1Komma5°, About Us Festival und weiteren

Die Bedeutung der Nominierung

Für Marc André Gerbes steht die Forbes-Nominierung für mehr als persönliche Anerkennung. Sie macht ein Thema auf einer europäischen Bühne sichtbar, das in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer zu wenig Raum bekommt: die Notwendigkeit struktureller Prävention gegen K.o.-Tropfen-Missbrauch – in der Veranstaltungsbranche, in der Gesundheitspolitik und in der gesellschaftlichen Diskussion.

Die Entscheidung der Forbes-Jury fällt im April 2026.

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